23.03.2011, 15:34 Uhr | dapd
Dresden (dapd-lsc). Die Unternehmen der sächsischen Metall- und Elektroindustrie haben Anfang des Jahres ein deutliches Auftragsplus verzeichnet. Die Zahl der Auftragseingänge sei im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 19 Prozent gestiegen, teilte Andreas Huhn, Präsident des Unternehmensverbandes Sachsenmetall, am Mittwoch in Dresden mit. "In den Unternehmen hält der Aufschwung weiter an."
Vor allem mittelständische Betriebe profitierten als Zulieferer des Fahrzeug- und Maschinenbaus von der guten Konjunktur. Laut Huhn sind knapp 85 Prozent des krisenbedingten Einbruchs inzwischen aufgeholt.
Ursache für die wirtschaftliche Erholung der Metall- und Elektrobranche sei vor allem die hohe Auslandsnachfrage. Der Auslandsumsatz sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen. Die Unternehmen erwirtschafteten den Angaben zufolge mehr als 40 Prozent ihres Umsatzes im Ausland.
Der Aufschwung wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus: Die Zahl der Mitarbeiter in den Unternehmen der Branche stieg demnach im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 5.700 auf rund 150.000.
Als Gefahr für den Aufschwung wertete Verbandspräsident Huhn hingegen die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise.
dapd
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