13.02.2012, 10:57 Uhr | dapd
Nach der Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) hat der Duisburger CDU-Kreisvorsitzende Thomas Mahlberg grundsätzliche Bereitschaft bekundet, bei der anstehenden Neuwahl einen parteiübergreifenden Kandidaten zu benennen. Man werde sich "konstruktiven Gesprächen" dazu nicht verschließen, sagte Mahlberg am Montag im Radiosender WDR 2. Die CDU sei bereit, die in der Stadt entstandenen Gräben zuzuschütten.
Sauerland war am Sonntag mit großer Mehrheit bei einem Bürgerentscheid abgewählt worden. Die Abwahl des Oberbürgermeisters war die politische Konsequenz aus der Loveparade-Katastrophe im Juli 2010, bei der 21 Menschen starben. Innerhalb von sechs Monaten muss nun ein neuer Oberbürgermeister gewählt werden.
dapd
mal ehrlich schrieb:
am 13. Februar 2012 um 13:06:47
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neuer OB
Herr Mahlberg ( CDU ) irrt, wenn er denkt, der Opposition ginge es um einen
parteiübergreifenden neuen OB. Wer so lange und
aufwendig um die Ablösung
des alten OB gekämpft hat, nicht war, liebe SPD- Fraktion in Duisburg, der
will doch auch mit einem SPD-Bürgermeister belohnt werden.
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