14.02.2012, 14:56 Uhr | presseportal.de
Aachen (ots) - Nachdem ein Zeuge den entscheidenden Hinweis gab, führten die umfangreichen Ermittler der Aachener Kripo zur Tatklärung. Zwei 13- und ein 14- jähriger Schüler aus Walheim haben zwischenzeitlich zugegeben, die Scheune in der Venwegener Straße am frühen Abend des 31.Januar in Brand gesetzt zu haben. Gegen 18.10 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu der brennenden Scheune gerufen. Das Feuer hatte einen Schaden von insgesamt etwa 100.000 Euro angerichtet. Nachdem die Löscharbeiten beendet waren, nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Schnell wurde dabei klar, dass das Feuer gelegt worden sein musste. Ein benachbarter Landwirt gab der Polizei den entscheidenden Hinweis. Ihm waren einige Tage zuvor Kinder in dem Bereich aufgefallen, die dort umherstreunten. Der aufmerksame Zeuge ließ sich einen Teil des Namens eines Jungen nennen. So konnte dieser durch weitere Recherchen der Ermittler ausfindig gemacht und befragt werden. Der 13- Jährige gab schließlich zu, mit seinen beiden 13- und 14- jährigen Freunden in der Scheune geraucht zu haben. Weil ihnen zu kalt geworden sei, hätten sie einen Strohballen angezündet, um ein Feuerchen zu machen. Das Feuer griff letztlich auf weitere Heu- und Strohballen über und entwickelte sich zu dem Brand. Die Familien der Jungen müssen nun mit entsprechenden Schadenersatzforderungen rechnen.
-- Sandra Schmitz --Quelle: presseportal.de
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