01.11.2010, 14:00 Uhr | DDP
Dresden (dapd-lsc). Die SPD warnt die CDU/FDP-Regierung vor Kürzungen bei der Insolvenzberatung. Mit den geplanten Streichungen mache Schwarz-Gelb Beratungsstellen insbesondere in der Fläche kaputt, erklärte der SPD-Verbraucherexperte Thomas Jurk am Montag. Die Schamgrenze, sich zu einer Privatinsolvenz beraten zu lassen, sei ohnehin schon hoch. Wenn jetzt noch lange Wege hinzukämen, werde die Hemmschwelle immer höher.
Nach bisherigen Plänen sollen die Mittel für die Beratung im Doppelhaushalt 2010/2011 um zehn Prozent zurückgefahren werden. Zudem soll nach den Angaben die bisherige Vergütung der Beratungsstellen nach Fallpauschalen durch eine Projktfinanzierung ersetzt werden. Jurk kritisierte, damit gäbe es keine ausreichende Planungssicherheit mehr. "Insolvenzberatung ist aber ein Rechtsanspruch und kein Projekt."
dapd
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