05.01.2011, 13:00 Uhr | DAPD
Paris/Berlin (dapd). Angesichts der geplanten Übernahme von SeLoger.com hat sich die Axel Springer AG gegen das Vorhaben des französischen Immobilienportals zur Stimmrechtsbegrenzung ausgesprochen. Der Vorschlag des SeLoger-Aufsichtsrats, die Stimmrechte großer Anteilseigner auf 15 Prozent zu begrenzen, sei gegen die Interessen sowohl des Immobilienportals als auch seiner Anteilseigner gerichtet, teilte das Medienunternehmen am Mittwoch in einer ersten Stellungnahme mit. "Wir glauben fest an das Prinzip 'ein Anteil gleich eine Stimme' als Grundregel der Unternehmensführung", hieß es weiter.
Der Aufsichtsrat des französischen Unternehmens hatte am Dienstag für 20. Januar eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Aktionäre sollen dort über den Vorschlag abstimmen, wie SeLoger mitteilte.
Die Axel Springer AG hatte im Herbst 2010 ein vorläufiges Übernahmeangebot für das französische Unternehmen vorgelegt. SeLoger wehrt sich allerdings dagegen. Der Aufsichtsrat des Immobilienportals begründete seinen Vorschlag damit, dass auf diese Weise einer "schleichenden" Übernahme des Unternehmens vorgebeugt werden soll. Die Begrenzung der Stimmrechte einzelner Aktionäre könne erst dann aufgehoben werden, wenn sie die Schwelle von 50 Prozent überschritten haben.
Springer bietet 34 Euro je SeLoger-Aktie. Die Franzosen haben die Offerte als zu niedrig zurückgewiesen. Springer hat bereits 12,4 Prozent des 1992 gegründeten Unternehmens erworben. Das Springer-Angebot bewertet das gesamte Aktienkapital der Gesellschaft mit 566 Millionen Euro. Das Unternehmen betreibt sechs Portale mit Kleinanzeigen zur Wohnungssuche in Frankreich.
DAPD
Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de