23.02.2012, 13:30 Uhr | dapd
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat den Hinterbliebenen der Neonazi-Mordopfer Mut zugesprochen. Deutschland sei ein weltoffenes, demokratisches Land, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag dem Sender MDR Info. Sich dafür auch in Zukunft einzusetzen, das seien Staat und Gesellschaft den Opfern der Mordserie und den Hinterbliebenen schuldig.
In der Debatte über einen Abzug von V-Leuten aus der rechtsextremen NPD plädierte Tillich dafür, die Betreffenden zumindest von den Schaltstellen abzuziehen. Er habe immer gesagt, dass die Ermittlungsbehörden einem neuen NPD-Verbotsverfahren nicht im Weg stehen dürften. Wenn es notwendig sein sollte, alle Informanten abzuziehen, dann werde er sich nicht dagegenstellen.
dapd
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