23.09.2011, 13:01 Uhr | dapd
Die Bodenhebungen in Staufen (Landkreis Breisgu-Hochschwarzwald) sind weiter rückläufig. Insgesamt habe sich der Hebungsprozess bezogen auf September 2009 um 60 Prozent verlangsamt, teilte die Stadt am Donnerstag mit. An geschädigten Privatgebäuden seien derzeit keine größeren Reparaturarbeiten notwendig.
Seit dem Ende der Geothermiebohrungen 2007 hat sich der Untergrund in der Spitze mittlerweile um 41 Zentimeter angehoben, wie Messungen ergaben. Hatte sich der Boden anfangs im Monat um 10,9 Millimeter angehoben, so liegt dieser Wert jetzt bei monatlich 4,3 Millimetern. In der Staufener Altstadt hebt sich seit mehr als drei Jahren eine etwa 300 mal 300 Meter große Fläche. Dabei wurden 269 Gebäude beschädigt. Als Ursache gelten fehlerhafte Erdwärmebohrungen.
dapd
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