12.01.2011, 15:44 Uhr | DAPD
Gießen (dapd-hes). Starke Regenfälle können bis Freitag die Pegelstände der Flüsse Lahn und Dill erneut ansteigen lassen. Verschärfend käme außerdem die bei den steigenden Temperaturen zu erwartende Schneeschmelze hinzu, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Gießen am Mittwoch auf dapd-Anfrage. Betroffen seien auch die Nebenflüsse der Lahn wie etwa der Kerkerbach, der Kallenbach, der Ulmbach und der Elbbach.
Das hessische Landesamt für Geologie und Umwelt hatte noch am Dienstag sinkende Wasserstände für die Lahn gemeldet.
In Frankfurt errichtete die Feuerwehr in der Nacht zu Mittwoch am Mainufer Sandsäcke gegen das drohende Hochwasser. Auf Höhe des Römerbergs und des Eisernen Stegs sowie in Oberrad sollen rund 200 Tonnen Sand das steigende Wasser aufhalten, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Bis Freitagmittag wird demnach die Scheitelwelle des Hochwassers mit einem Pegelstand von bis zu fünf Metern in erwartet. "Die Scheitelwelle hat in der vergangenen Nacht Würzburg passiert. Bis sie in Frankfurt angekommen ist, dauert es rund 33 Stunden", erläuterte der Sprecher.
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