08.03.2011, 14:50 Uhr | dapd
Cottbus (dapd-lbg). Der Umbau von Brandenburgs am stärksten mit Feinstaub belasteten Straße hat am Dienstag in Cottbus begonnen. Die bisher vierspurige Bahnhofsstraße werde auf einer Länge von 810 Metern in mehreren Bauabschnitten auf zwei Fahrspuren eingeengt, wie ein Rathaussprecher mitteilte.
Das rund 8,7 Millionen Euro teure und durch Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützte Gesamtvorhaben soll Ende 2012 fertiggestellt sein.
Nach dem Umbau soll sich die Verkehrsmenge auf der in Cottbus am meisten frequentierten Straße von täglich rund 30.000 Fahrzeugen halbieren. Die anderen Autos sollen über den neuen Mittleren Ring sowie den Stadtring umgeleitet werden. Die Stadt erhofft sich nach eigenen Angaben von dem Umbau eine drastische Senkung der von der EU festgelegten Feinstaub-Norm von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Seit 2003 war der Richtwert in der Cottbuser Bahnhofsstraße permanent an mehr als den zulässigen 35 Kalendertagen im Jahr überschritten worden.
Gleichzeitig mit dem Um- und Ausbau der Cottbuser Bahnhofsstraße zu einer verkehrs- und lärmgeminderten Straße mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer soll nach Angaben der Stadt auch die marode Bahnhofsbrücke saniert werden. Zu diesem Zweck habe Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider an Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,15 Millionen Euro übergeben, wie ein Rathaussprecher mitteilte. Die Sanierung der 140 Meter langen und aus drei Baukörpern bestehende Bahnhofsbrücke koste insgesamt 4,4 Millionen Euro. Sie soll im Juni beginnen und Ende September 2012 beendet sein.
dapd
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