04.01.2012, 11:53 Uhr | dapd
Sturmtief Ulli hat in Rheinland-Pfalz für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Größere Unfälle blieben Polizeiangaben zufolge aber weitgehend aus. Am Dienstagabend hat eine Sturmböe auf der Autobahn 61 bei Alzey einen Lkw-Anhänger umgeweht. Der unbeladene Anhänger wurde vom Lastwagen abgerissen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage sagte. Der Lastwagen fuhr den Angaben zufolge rund 150 Meter weiter in eine Leitplanke. Menschen wurden nicht verletzt. Die Autobahn war während der Bergungsarbeiten für drei Stunden gesperrt.
Im Norden von Rheinland-Pfalz wurden zahlreiche Bäume entwurzelt. Besonders im Hunsrück mussten etliche Landstraßen zeitweise gesperrt werden, wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilte. Im Raum Trier und in der Westpfalz blieben größere Schäden ebenfalls aus.
Spektakulär aber glimpflich lief am Dienstagabend ein Unfall auf der Autobahn 1 bei Fell (Kreis Trier-Saarburg) ab: Der Kleinwagen einer 21-Jährigen wurde von einer Windböe erfasst und quer über die Fahrbahn geschleudert, bis der schließlich in die Leitplanke krachte. Den Angaben zufolge blieb die Fahrerin aber unverletzt.
In anderen Teilen Deutschlands forderte Sturmtief Ulli die Einsatzkräfte aber weit mehr. Im Harz war die Feuerwehr im Dauereinsatz. In Nordrhein-Westfalen musste bereits am Dienstagabend ein Regionalzug geräumt werden, weil ein umgestürzter Baum die Schienen blockierte. Im Norden stürzten einige Bäume auf parkende Autos und in Baden-Württemberg prallte ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen eine Tanne, die quer über die Straße lag. Der Mann wurde schwer verletzt.
dapd
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