23.03.2011, 09:46 Uhr | dapd
Baden-Baden (dapd-bwb). Dem Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) soll bei einem schnelleren Atomausstieg ein Wertverlust von bis zu 30 Prozent drohen. Dies kann einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zufolge dann eintreten, wenn die Laufzeitenverlängerung für Atomkraftwerke zurückgenommen und gleichzeitig die Brennelemente-Steuer beibehalten wird, wie der Südwestrundfunk (SWR) am Dienstag in Baden-Baden berichtete. Die LBBW wollte sich zu Details der Studie nicht äußern.
In der Analyse schneidet der Energiekonzern laut SWR, dem die Studie nach eigenen Angaben vorliegt, schlechter ab als andere deutsche Energieversorger. Ein Sprecher der Landesbank sagte, die genannten Zahlen seien zwar nicht falsch. In der für potenzielle Investoren angefertigten Studie seien allerdings verschiede Szenarien durchgespielt worden. Der genannte Wertverlust habe sich bloß auf ein "Randszenario" bezogen.
Der CDU-Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag, Peter Hauk, hält die Sorgen dem Bericht zufolge für unbegründet. EnBW habe bereits den "größten regenerativen Anteil" unter den vier großen Stromversorgern. Deshalb stünden dem Unternehmen in den nächsten Jahren bei der Wertentwicklung "goldene Zeiten" bevor.
dapd
Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Nie wieder offline - endlos surfen & simsen. Nummer mitnehmen und 25,- € sichern. von congstar.de