28.01.2011, 11:50 Uhr | DAPD
Erfurt (dapd-lth). Die Lebenshaltungskosten in Thüringen haben im Januar deutlich angezogen. Wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte, stiegen die Preise auf Jahressicht um 1,7 Prozent. Vor allem Heizöl und Kraftstoffen sowie Gemüse und Obst verteuerten sich.
Gegenüber Dezember sanken die Verbraucherpreise dagegen um 0,5 Prozent. Geringer fielen die Kosten allen voran im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur aus. Ferner verbilligten sich Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen - so sanken etwa die Preise für Mieten von Ferienwohnungen und -häuser um fast ein Drittel. Vor dem Hintergrund des angelaufenen Winterschlussverkaufs verbilligten sich zudem Bekleidung und Schuhen.
Dagegen zogen die Preise für Nahrungsmittel teils erheblich an. Auch die Energiekosten kletterten weiter. Unter anderem verteuerte sich Strom um 3,4 Prozent. Die Preise für Heizöl und Kraftstoffen erhöhten sich um 1,2 Prozent.
Am Donnerstag hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass die Inflation in Deutschland auf den höchsten Stand seit Oktober 2008 gestiegen sei. Nach vorläufiger Schätzung stiegen die Verbraucherpreise im Januar um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Vergleich zu Dezember 2010 sanken die Preise im Januar um 0,5 Prozent.
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