14.10.2011, 12:50 Uhr | dapd
Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) sieht in dem wiedereröffneten Militärhistorischen Museum der Bundeswehr eine wichtige Bildungsstätte. Das Haus solle nicht Pilgerstätte für Traditionalisten, sondern ein Ort des Lernen und Begreifens sein, sagte Tillich am Freitag bei der Einweihung in Dresden. Die Ausstellung zeige, dass die Kultur des Friedens eines der wertvollsten Dinge für die Menschen und dass Krieg "vor allem leidvoll, grausam und zerstörerisch" sei.
Angesichts dieser Erfahrungen auch in Sachsen habe das Museum in Dresden seinen richtigen Platz. Der Freistaat habe mit dem Umbau auch ein neues architektonisches Kleinod hinzugewonnen. Tillich sprach von einem Schmuckstück, das zum Nachdenken anrege.
dapd
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