12.02.2012, 14:21 Uhr | dapd
Das Land Sachsen soll nach dem Willen von Ministerpräsident Stanislaw Tillich ab 2020 zu den Geberländern des Länderfinanzausgleichs zählen. "Irgendwann möchte man eben aus dem Hotel Mama ausziehen", sagte der CDU-Politiker der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Der Freistaat solle dann auf dem Niveau von Hamburg stehen und nicht mehr Empfänger von Zahlungen aus anderen Ländern sein.
Angesichts des auslaufenden Solidarpaktes bis 2019 setzt Tillich zudem nicht auf eine Fortführung dieses Instruments. Er hoffe, dass eine Anschlussregelung für die ostdeutschen Länder danach nicht mehr nötig sei, sagte der Ministerpräsident.
dapd
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