18.10.2011, 11:54 Uhr | dapd
Der Einsatz staatlicher Trojaner-Software zur Computerüberwachung ist in Sachsen missglückt oder wurde von den Ermittlern abgebrochen. Im Ergebnis sei die Software nicht eingesetzt worden, teilte Justizminister Jürgen Martens (FDP) am Montag in Dresden mit. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden wurden demnach 2006 und 2009 drei Überwachungsmaßnahmen für Internettelefonie wegen des Verdachts auf Drogendelikte angeordnet, allerdings nicht ausgeführt.
In zwei Fällen habe es technische Schwierigkeiten gegeben. Im dritten Fall sei der Verdächtige festgenommen worden, sodass eine Installation der Software nicht mehr notwendig war.
dapd
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