27.01.2011, 12:32 Uhr | DAPD
Dresden (dapd-lsc). Forscher der Technischen Universität (TU) Dresden überprüfen für ein Projekt das Genmaterial von Kartoffeln. Durch ein an der TU entwickeltes Verfahren seien die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen einzelnen Sorten erkennbar, teilte die Universität am Mittwoch in Dresden mit. Damit könne festgestellt werden, ob hinter verschiedenen Namen dieselbe genetische Kartoffelsorte stecke oder ob sich unter einem Namen verschiedene Züchtungen verbergen. Die Informationen sollen zudem Kartoffelzüchtern helfen, zielgericht neue Sorten zu entwickeln.
An dem Projekt "Retrokartoffel" sind neben der TU auch das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben in Sachsen-Anhalt sowie der Kartoffelzüchter Norika aus Mecklenburg-Vorpommern beteiligt.
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