12.02.2012, 10:33 Uhr | dapd
Das Bundesumweltministerium dämpft Erwartungen auf eine schnelle Rückholung der 126.000 Fässer aus dem Atommüllager Asse II. "Das dauert noch", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, der Wochenzeitung "Das Parlament". Sie sei nach wie vor von der Rückholung überzeugt. "Allerdings wissen wir jetzt, dass es alles nicht so schnell geht, wie wir uns das gewünscht haben", fügte die CDU-Abgeordnete hinzu.
Anfänglich sei man davon ausgegangen, die Rückholung "in einem Zeitraum von zehn Jahren" zu schaffen. Jetzt wisse man, "dass die Zeit zu knapp bemessen war". Auf einem Workshop des Bundesamtes für Strahlenschutz Mitte Januar sei "die Rede von 30 bis 40 Jahren" gewesen. "Das kennzeichnet die Bandbreite, in der wir uns bewegen", betonte Heinen-Esser.
dapd
Rudi R. schrieb:
am 12. Februar 2012 um 18:48:07
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Langsam, langsam
Bei der gummiartigen Diskusion um die Asse drängt sich mir der Verdacht auf, dass die momentane Regierung KEIN Interesse an
der Rückholung der Fässer hat. Ist ja auch zu verstehen, neben den Vorteilen, die die Abgeordneten nach ihrer "Amtszeit" von den Verursachern erwarten können sind sie in der Lage, im Falle einer radioaktiven Verseuchung von Boden und Grundwasser ihren Wohnsitz zu verlagern; Geld bekommen sie ja genug vom Steuerzahler. Vielen Dank, ihr Helden!
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