26.05.2011, 13:23 Uhr | dapd
Remlingen (dapd-nrd). Die Bundesregierung muss nach Ansicht von Umweltschützern ungeachtet eines möglichen Verzichts auf die Brennelementesteuer finanzielle Mittel für die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse bereitstellen. "Es ist das Problem der Regierung, woher sie das Geld dafür nimmt", sagte der Sprecher der Asse-II-Koordinantionskreises, Udo Dettmann, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd.
Nach Medienberichten erwägt die Bundesregierung, den AKW-Betreibern die Brennelementesteuer zu erlassen, wenn diese dafür von Klagen gegen eine vorzeitige Stilllegung von AKW absehen. Die Regierung hatte angekündigt, diese Steuer unter anderem für die Sanierung des Bergwerks Asse zu verwenden. Bislang sind dafür mehrere Milliarden Euro veranschlagt.
dapd
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