14.01.2011, 13:43 Uhr | DAPD
Jena (dapd-lth). Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und die Fachhochschule Jena (FH) wollen ihre Kooperation ausbauen. "Wir müssen im Interesse des Standorts gemeinsam handeln, um vorne zu bleiben", sagte FH-Rektorin Gabriele Beibst am Freitag in Jena. Angesichts knapper werdender Ressourcen sei eine weitergehende Kooperation erforderlich, fügte ihr Amtskollege Klaus Dicke hinzu.
Die beiden Hochschulen streben unter anderem in den Bereichen Forschung, Lehre und Verwaltung eine engere Zusammenarbeit und Absprache an. Dadurch könnten wissenschaftliche Kompetenzen gebündelt werden. Zudem solle geprüft werden, wie die Durchlässigkeit für Studenten zwischen den beiden Hochschularten verbessert werden kann.
Bei allen Gemeinsamkeiten müssten Uni und FH aber ihre Eigenständigkeit beibehalten und dürften ihren unterschiedlichen Bildungsaufträge nicht vernachlässigen, sagte Beibst. Zwischen den beiden Hochschulen besteht seit Anfang 2008 eine Kooperationsvereinbarung.
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