31.12.2010, 09:20 Uhr | DAPD
Kaiserslautern (dapd-rps). Die US-Firma Johnson Controls hat den Autositzhersteller Keiper übernommen. Betroffen von dem Verkauf sind in Rheinland-Pfalz der Firmensitz und das Entwicklungszentrum in Kaiserslautern sowie die Niederlassung in Rockenhausen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Nach Unternehmensangaben betrifft die Übernahme weltweit rund 4.750 Mitarbeiter in sieben Ländern.
Der Verkauf von Keiper stand schon seit einiger Zeit zur Diskussion. Da die Beschäftigten einen Arbeitsplatzabbau befürchteten, gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Protestaktionen.
Der Geschäftsführende Gesellschafter Martin Putsch zeigte sich über den Verkauf erfreut. "Gemeinsam mit Johnson Controls bietet sich unserem Unternehmen die einmalige Chance, die vor unserer Branche liegenden Herausforderungen wie die rasche Globalisierung und die Plattformvereinheitlichung bestmöglich zu bewältigen", sagte Putsch.
Den Angaben zufolge muss der Verkauf noch kartellrechtlich geprüft werden. Johnson Controls ist nach Konzerninformationen weltweit führend bei Autositzen, Dachhimmelsystemen, Türverkleidungen und Elektroniksystemen.
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