11.02.2012, 17:22 Uhr | dapd
Die Gewerkschaft ver.di droht nach gescheiterten Tarifverhandlungen mit Warnstreiks im saarländischen Nahverkehr. Über konkrete Planungen werde am Dienstag beraten, kündigte ver.di-Verhandlungsführer Bernd Oleynik am Samstag in Saarbrücken an. Die Arbeitgeberseite könne die drohenden Warnstreiks nur mit einem "kurzfristigen, deutlich verbesserten Angebot verhindern".
Nach Angaben der Gewerkschaft war die zweite Verhandlungsrunde am Freitag gescheitert. Die Arbeitgeberseite habe dreimal zwei Prozent mehr Einkommen bei einer Laufzeit von drei Jahren bis 31. Januar 2015 geboten. Das liege unterhalb des Inflationsausgleichs und sei völlig unzureichend, argumentierte ver.di. Die Dienstleistungsgewerkschaft will unter anderem sieben Prozent mehr Entgelt ab 1. Februar 2012 bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
dapd
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