18.03.2011, 17:57 Uhr | dapd
Mainz (dapd-rps). Die Aufräumarbeiten in den rheinland-pfälzischen Wäldern sind ein Jahr nach dem Sturmtief "Xynthia" weitestgehend abgeschlossen. Die Aufarbeitung der Sturmschäden sei zügig verlaufen, sagte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege (SPD) am Freitag in Mainz. 97 Prozent des umgeworfenen Holzes sei bereits aufgearbeitet, 95 Prozent sei verkauft worden.
Laut Kraege ist den Waldbesitzern ein enormer Verlust erspart geblieben. "Durch die landesweit zentral gesteuerte Aufarbeitung und Vermarktung konnte das Sturmwurfholz erstmals ohne Preisverfall verkauft werden", sagte sie.
Nach Angaben des Forstministeriums hatte das Sturmtief am 28. Februar 2010 in Rheinland-Pfalz 3,3 Millionen Festmeter Holz umgeworfen. Nur die Orkane "Vivian" und "Wiebke" im Jahre 1990 hätten mit zwölf Millionen Festmeter Holz größere Schäden angerichtet.
Zu mehr als 70 Prozent sei Gemeindewald von den Sturmschäden betroffen gewesen. 20 Prozent der Schäden fielen im Staatswald an, der Rest verteilte sich auf Wald in privatem Besitz. Die 500 am stärksten betroffenen Gemeinden erhalten den Angaben nach Finanzhilfen in einer Gesamthöhe von 3,2 Millionen Euro. Für die Wiederbewaldung im landeseigenen Forst würden etwa 2 Millionen Euro aufgewendet.
dapd
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