13.12.2010, 14:37 Uhr | DAPD
Saarbrücken (dapd-rps). Der Zustand der saarländischen Wälder hat sich leicht verbessert. Derzeit wiesen etwa 77 Prozent der Waldbäume Schäden auf, sagte Umweltstaatssekretär Klaus Borger am Donnerstag bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2010 in Saarbrücken. Im Jahr zuvor seien es 82 Prozent gewesen. Hauptgrund für den Rückgang der Schäden sei das Ausbleiben extremer Wettersituationen in den vergangenen Jahren.
Nach dem waldschädigenden Trockenjahr 2003 sei der Anteil erheblich geschädigter Bäume drastisch auf 48 Prozent angestiegen. Inzwischen wiesen nur noch 27 Prozent deutliche Schäden auf. Dieser Rückgang sei bei allen Waldbäumen zu beobachten, betonte Borger. Nach wie vor sei die Kiefer mit 51 Prozent geschädigter Bäume die am meisten betroffene Baumart, gefolgt von der Eiche (37 Prozent), Buche (27 Prozent) und Fichte (19 Prozent). Deutlich verbessert habe sich der Zustand älterer Waldbestände, während der Anteil geschädigter jüngerer Bäume unter 60 Jahren etwa gleich geblieben sei.
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