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Warnstreiks könnten sich auf die Cebit auswirken

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Warnstreiks könnten sich auf die Cebit auswirken

04.03.2011, 14:33 Uhr | dapd

Berlin/Hamburg (dapd-nrd). Bahnfahrer müssen am Freitagvormittag wieder mit Behinderungen rechnen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will drei Stunden lang streiken. Das sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky der Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag. Auch im Norden ist mit Behinderungen im Bahnverkehr zu rechnen. Die Arbeitsniederlegungen sollen von 8.30 bis 11.30 Uhr dauern.

Nach Angaben des Bezirksvorsitzenden Nord der GDL, Lutz Schreiber, werden sich im Norden wiederum zahlreiche Lokführer an den Warnstreiks beteiligen. "Wir rechnen sogar mit einer noch höheren Streikbeteiligung als in der vergangenen Woche", sagte Schreiber auf dapd-Anfrage. Auch die Privat- und Regionalbahnen im Norden, darunter Metronom, AKN und Nord-Ostsee-Bahn, sowie die S-Bahnen in Hannover und Hamburg würden wieder bestreikt.

Auch für die weltgrößte Computermesse Cebit werden die Warnstreiks am Freitag vermutlich enorme Auswirkungen haben. Schreiber bedauerte das, machte aber klar, dass sich die Betroffenen an den Bahn-Chef Rüdiger Grube oder die Verantwortlichen bei den Privatbahnen wenden könnten.

Der GDL-Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, und Schleswig-Holstein.

Es ist der dritte Warnstreik der GDL im laufenden Streit über einen einheitlichen Rahmentarifvertrag für Lokführer. Hintergrund der Warnstreiks ist die Forderung der GDL, für alle 26.000 Lokführer in Deutschland ein einheitliches Lohnniveau und Beschäftigungsbedingungen zu erreichen, die dem Standard der Deutschen Bahn entsprechen. Ein neues Angebot der Bahn bezeichneten die GDL-Verantwortlichen am Donnerstag als "Provokation".


dapd  

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