27.01.2012, 14:03 Uhr | dapd
Der Usutu-Virus hat den Bestand an Amseln in Hessen deutlich verringert. Ihre Zahl ging innerhalb eines Jahres um mehr als 43 Prozent zurück, wie der hessische Landesverband des Naturschutzbundes (NABU) am Freitag in Wetzlar mitteilte. Besonders in Südhessen fielen etliche Vögel dem tropischen Virus zum Opfer. Als weiteren Grund für den Rückgang nannte der NABU das trockene Frühjahr, weshalb Amseln schwieriger an Regenwürmer kamen.
Häufiger ließen sich hingegen der Haussperling und die Kohlmeise in Gärten oder Futterstellen in Hessen blicken, wie der NABU unter Berufung auf seine Zählung "Stunde der Wintervögel" weiter mitteilte. Auf Platz drei und vier folgten Blaumeise und Feldsperling, danach die Amsel.
dapd
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