26.08.2011, 10:31 Uhr | presseportal.de
Wermelskirchen (ots) - Immer wieder tauchen neue Betrugsvarianten auf, die es -mal mehr oder weniger perfide- auf das Geld unbescholtener Bürgerinnen und Bürger abgesehen haben.
In den letzten Tagen erhielt eine betagte Wermelskirchener Seniorin den Brief einer "HK-Vermittlung" aus Dorsten, der mit einer Nachnahmeforderung von 87,-- verbunden war.
Der Brief ließ äußerlich nicht erkennen, worum es ging oder was sich im Umschlag befinden könnte.
Die ältere Frau ging zur Post und bezahlte das Geld, erhielt den Umschlag und entdeckte dort einen eher unprofessionell erstellten Serienbrief, der sie für den "Pauschalbetrag von 87,--" angeblich "vollautomatisch jeden Monat an den lukrativsten und gewinnreichsten Supergewinnspielen anmeldet".
Das Regionalkommissariat Wermelskirchen hat Strafanzeige aufgenommen. Nach ersten Ermittlungen ist dies nicht der erste derartige Fall in Deutschland. Versuche, die "HK-Vermittlung" in Dorsten anzuschreiben, schlugen fehl, da die Firma unter der genannten Anschrift nicht existent ist. Eine betrügerische Absicht ist zu unterstellen.
Die Kreispolizei warnt dringend davor, Nachnahmezahlungen zu leisten, wenn der Absender der Brief- oder Paketsendung unbekannt ist und die Empfänger solcher Sendungen keine Ware oder ähnliches bestellt haben.
Quelle: presseportal.de
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