07.01.2011, 16:47 Uhr | DAPD
Düsseldorf (dapd-nrw). Mit Dioxin belastete Eier von einem weiteren Betrieb aus Nordrhein-Westfalen sind in den Handel gelangt. Bei Proben von Eiern eines Legehennenbetriebs im Kreis Minden-Lübbecke wurden erhöhte Dioxin-Werte festgestellt, wie das Verbraucherschutzministerium am Freitag mitteilte. Der Betrieb bleibt gesperrt.
Die betroffenen Chargen mit dem 28. Januar als Mindesthaltbarkeitsdatum wurden den Angaben zufolge bis zum 31. Dezember verkauft. Verbraucher können sie an den Stempelnummern 1-DE-0508762 und 2-DE-0508761 erkennen, die das Ministerium auch auf seiner Internetseite veröffentlicht hat.
Die Sperrung eines Schweinemastbetriebs im Kreis Borken wurde hingegen wieder aufgehoben. Der Dioxin-Gehalt im Schweinefleisch habe deutlich unter dem zulässigen Grenzwert gelegen.
Insgesamt sind nach Ministeriumsangaben derzeit rund 150 Betriebe in NRW gesperrt.
(umwelt.nrw.de)
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