06.01.2012, 13:49 Uhr | dapd
Nicht nur das Sturmtief Ulli sorgte am Mittwoch in den bayerischen Bergen für Gegenwind für CSU-Chef Horst Seehofer und Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt. Der Sturm für die beiden CSU-Größen, die in den bayerischen Bergen ihre Politik verkaufen wollen, kam von einem unfreiwilligen Gegenspieler aus Berlin.
Alle Augen richteten sich auch in Wildbad Kreuth bei der Eröffnung der CSU-Landesgruppentagung auf Bundespräsident Christian Wulff. Und die Frage, ob er nun hinwirft, oder nicht. Beziehungsweise, welche Volten ihm einfallen, um die Kreditaffäre und seine Anrufe bei Medienvertretern zu erklären.
Die offizielle Linie der CSU in der Causa Wulff war schnell klar: Die CSU steht zu ihm, sich erklären, gegebenenfalls entschuldigen, muss er sich aber selbst. Darin sei er sich nach "einem Telefonat" mit Kanzlerin Angela Merkel einig, betonte Seehofer.
Bei den Abgeordneten war die Tonlage ein bisschen anders. Man erwarte, dass das Staatsoberhaupt sich am Abend im Fernsehen gut erkläre. Verständnis oder Mitgefühl gab es hingegen keines. Eher herrschte Ratlosigkeit vor: Wulff sei eigentlich kaum zu halten, aber wo sei die Alternative?
Seehofer grinste bei den Fragen der Journalisten nach Wulff süffisant unter seinen Schirm hervor. Dass ihm in Kreuth jemand die Show stiehlt, kennt er bereits. Im vergangenen Jahr war es Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg, der auf seinem Posten als Verteidigungsminister nur kurzfristig zu bleiben schien und sich für Höheres empfahl. In Kreuth zog er damals quasi als gesetzter neuer Parteichef und Konkurrent Seehofers ein. Ein Jahr, eine in Teilen abgeschriebene Doktorarbeit, einen Rücktritt, eine Auszeit und ein portionsweises Wiederauftauchen später, bekräftigte Seehofer nun lächelnd seinen Wunsch nach einem Comeback Guttenbergs. Er solle sich wieder "einreihen ins Team", erklärte der bayerische Ministerpräsident und verglich sich selbst mit einem Fußballtrainer, der eine Mannschaft zusammenstellt. Ob Guttenberg mehr werde als ein Ersatzspieler, werde man allerdings "nicht öffentlich besprechen".
Der Freiherr selbst ist nicht in Kreuth, wie CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt als Gastgeberin betonte. "Ehemalige Abgeordnete werden traditionell nicht eingeladen". Nicht alle in der CSU sehen ein Comeback des ehemaligen Hoffnungsträgers begeistert.
Ansonsten zeigten sich Seehofer und Hasselfeldt nach einem "schwierigen Jahr 2011" für die CDU recht zufrieden mit den jüngsten Umfragen, die ihre Partei bei 44 Prozent in Bayern zeigen. Auch in der Regierung sei man ein "Stabilitätsfaktor", betonten beide.
Für Hasselfeldt ist es die erste Kreuther Klausur als Landesgruppenchefin. Mit ihr läutete erstmals eine Frau zur Beginn der Klausurtagung das Eröffnungs-Glöckchen in der ehemaligen Badeanstalt Wildbad Kreuth. 2012 soll auch nach ihren Worten ein Jahr der Festigung und der Stabilität werden. Die CSU habe ihre Politik, insbesondere in der Euro-Krise, gut behauptet.
Und dann taucht doch noch ein wirklicher "Kreuther Geist" auf. Der CSU-Rechte Peter Gauweiler sagte zaghaft in ein Mikrofon, dass Seehofer ihn in einer wichtigeren Rolle in der CSU sehen wolle, sei eine "gute Idee".
dapd
Niederbayer schrieb:
am 4. Januar 2012 um 19:36:06
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CVSU und Bayern
Die CSU punktet politisch durch Leistung und Erfolg, was auf eine bodenstän-dige und solide Politik zurückzuführen ist.
Sie hebt sich deutlich ab von den linken Maulhelden, die vorwiegend zu diffamieren versuchen, Bayern ist eine Erfolgsgeschichte und das haben wir der CSU zu verdanken. Die ständige Nörglerei von den selbsternannten Gutmenschen und unverbesserlichen 68-ern ist so was von armselig. Niemand muss zwangsweise in Bayern leben.
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Torpedoboot schrieb:
am 4. Januar 2012 um 19:13:05
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Setzen, sechs!
Wieder mal voll in´s Klo gegriffen, Adelheid (Entschuldigung, Mehmed, bzw. Alois resp. Monika)! Hat nix mit dem Thema zu tun,
haben wir auch schon ein paar Mal gelesen, immer wenn´s um Ihre Stammmannschaft geht. Die CSU hat zwar Bayern immer als ihr Eigentum betrachtet, aber mit unter 50% läuft das nicht mehr so wie geschmiert. Es gibt mehr Kräfte hier, die etwas leisten, und nicht an allem ist schuld, wer das Prädikat LINKS von Ihnen aufgeprügelt bekommt!
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Monika schrieb:
am 4. Januar 2012 um 18:10:46
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Seehofer und CSU = Bayern = CSU = Spitze. Die CSU ist näher am Menschen.
Überall dort,wo SPD-Grüne "reg." herrscht finanzielles
Chaos.Nicht grundlos ist BY in allen Punkten Meister.Bayern ist Technologiestandort 1.Ranges mit dem Franz-Josef-Strauß Flughafen.Die CSU ist der Garant für die niedrigste Arbeitslosenzahl in Deutschland. Die Bevölkerung steht sehr aktiv hinter ihrer Polizei. CSU kann mit Steuergeldern umgehen. Die Werteordnung,mit Einbindung der anderen Glaubensrichtungen, sind Grundlage einer guten CSU-Politik.
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