09.02.2012, 12:40 Uhr | dapd
Hochbetrieb für Rettungskräfte und Polizei: Auf den brandenburgischen Straßen sind Donnerstagmorgen nach starkem Schneefall viele Unfälle passiert. Von Mitternacht bis 10.00 krachte es insgesamt 200 Mal, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage sagte. Mindestens die Hälfte der Unfälle war auf witterungsbedingte Umstände zurückzuführen. Es wurden mindestens elf Personen verletzt.
Auf der A 24 zwischen Fehrbellin und Kremmen gab es am Vormittag eine Karambolage von fünf Fahrzeugen, wie der Polizeisprecher sagte. Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon musste aus einen Autowrack herausgeschnitten werden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Weitere Details konnte der Polizeisprecher noch nicht nennen. Die Autobahn war in Richtung Berlin etwa eine Stunde voll gesperrt.
Ebenfalls auf der A 24 kam eine Frau mit ihrem Fahrzeug von der Straße ab und fuhr in den Graben. Dabei wurde die 52-Jährige verletzt. Infolge ihres Unfalls gab es noch einen Auffahrunfall zwischen zwei weiteren Autos, dabei wurde aber niemand verletzt.
Auf dem östlichen Berliner Ring zwischen den Anschlussstellen Marzahn und Hellersdorf verunglückte ein Tanklastzug. Aus dem Fahrzeug trat ein Teil des geladenen Diesels aus. Die Autobahn wurde kurzzeitig voll gesperrt.
dapd
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