20.09.2011, 14:56 Uhr | dapd
An der Odenwaldschule (OSO) in Heppenheim sind einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe) zufolge offenbar weitaus mehr Kinder sexuell missbraucht worden als bislang bekannt. Sowohl bei zwei externen Juristinnen als auch beim Betroffenen-Verein "Glasbrechen" meldeten sich bis heute weitere Opfer, schreibt das Blatt. Die offiziell genannte Zahl von 132 Opfern sei daher nicht mehr als ein Zwischenstand. "Wir gehen von etwa 500 Betroffenen aus", zitiert die Zeitung den Vorsitzenden von "Glasbrechen", Adrian Koerfer.
Das neue Führungsteam der einstigen Vorzeigeschule interessiere sich jedoch ebenso wenig für das wahre Ausmaß des Skandals wie das alte, schreibt Koerfer, der bis Mitte der 70er Jahre OSO-Schüler war, in einem Gastbeitrag. Im Vorstand des Trägervereins säßen auch heute wieder Menschen, denen "das Wohl der Schule über das Wohl der Opfer geht". "Glasbrechen" sei in deren Augen vor allem ein Nestbeschmutzer.
dapd
Leonidas schrieb:
am 17. September 2011 um 16:30:16
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Mafia
Bestimmte Kreise (bis in die "Elite") versuchen immer noch etwas zu vertuschen, da ja "Superpädagogen" an dieser
Schule gelehrt haben! Während des Studiums wurde diese Schule als das non plus ultra der Pädagogik hingestellt. Feine Schule! Ich könnte kotzen!
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