14.02.2012, 15:28 Uhr | dapd
Aus Sicht des bayerischen Städtetags läuft der Umstieg auf erneuerbare Energien im Freistaat viel zu zäh und planlos ab. Die Energiewende brauche "die ordnende Hand" der Staatsregierung, sagte Städtetagspräsident Ulrich Maly (SPD) am Dienstag in München. Er fügte an: "Die Kommunen haben nicht ihre Liebe zum Zentralismus entdeckt, aber ohne Lenkung durch den Freistaat kann die Energiewende nicht funktionieren." Dem Nürnberger Oberbürgermeister zufolge fehlt bislang ein Gesamtkonzept.
Maly sagte, er habe bisweilen den Eindruck, dass Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) "zur Energiewende gezwungen wird und erst mal abwartet". Der Minister neige noch zu sehr zur zentral angelegten Energieproduktion mit einigen Großkraftwerken. Maly betonte: "Derzeit bestehen zu viele und zu hohe Hürden für die dezentralen Stadtwerke, während es offenbar für Energieriesen freie Bahn geben soll." Zur Umsetzung der Energiewende müssten die rechtlichen Schranken für die Stadtwerke abgebaut werden.
dapd
Kernbeißer schrieb:
am 14. Februar 2012 um 15:45:47
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Lenkung
Warum kommen die jetzt auf die Idee, sich für Infrastrukturmaßnahmen, das Stromnetz betreffend zu interessieren, warum nicht
früher schon?
Richtig, sie wollen die interessanten Subventionen abgreifen, statt für den Erhalt einer sicheren Stromversorgung einzutreten, auch für den Erhalt einer Landschaft, in der man mehr sieht, als mit Solarzellen zugepflasterte Flächen und mit Windmühlen zugestellten Himmel.
Sie laufen den ÖKO-Sekten hinterher, wie die Lemminge...
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