30.11.2011, 08:52 Uhr | dapd
Eine länderübergreifende Arbeitsgruppe aus rheinland-pfälzischen und baden-württembergischen Verkehrsexperten soll im Streit über eine mögliche zweite Rheinquerung eine Lösung erarbeiten. Die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg verabredeten bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Stuttgart am Dienstag, dass das Gremium noch in diesem Jahr die Arbeit aufnehmen soll.
Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es nach Angaben der Regierungschefs, Kurt Beck (SPD) und Winfried Kretschmann (Grüne), die täglichen Staus an der alten Rheinbrücke kurzfristig zu entzerren. Zum anderen solle eine dauerhafte Verkehrslösung erarbeitet werden.
Während der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck eine zweite Brücke für notwendig hält, um die angespannte Verkehrssituation zu entzerren, will sich die baden-württembergische Regierung noch nicht festlegen. "Der Prozess ist offen. Es sind keine Vorentscheidungen auf unserer Seite gefallen", sagte Ministerpräsident Kretschmann am Dienstag in Stuttgart.
Der Bau einer neuen Rheinbrücke ist umstritten. Anwohner und Umweltschützer kritisieren, dass der Anschluss an die Brücke auf Karlsruher Seite sehr nah an Wohngebiete heranführt. Sie halten die neue Brücke zudem aus verkehrstechnischer Sicht für überflüssig. Die Befürworter argumentieren, der Neubau werde zur Bewältigung des zunehmenden Verkehrs benötigt und sei als Umleitungsstrecke für die Generalsanierung der vorhandenen Rheinbrücke unentbehrlich.
Die bestehende Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth könnte nach einer Überprüfung allerdings auch bei fließendem Verkehr saniert werden. Das bereits laufende Planfeststellungsverfahren zum Bau der zweiten Rheinquerung könnte so von der Sanierung der bestehenden Brücke entkoppelt werden, wie die baden-württembergische Verkehrsstaatssekretärin Gisela Spett (Grüne) vor wenigen Tagen erläuterte.
Kretschmann sagte, dass sich der Karlsruher Gemeinderat gegen eine neue Brücke ausgesprochen habe, Landkreis und Oberbürgermeister aber dafür seien. Bis wann die Arbeitsgruppe Ergebnisse vorlegen soll, ist nach Angaben der beiden Regierungschefs noch nicht klar.
dapd
Angelo schrieb:
am 29. November 2011 um 15:53:26
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Rheinbrücke
wir brauchen auch endlich die Rheinbrücke zwiscehn St. Goarshausen und St. Goar! Gerade jetzt wo fast kein Wasser mehr im Rhein
ist. Wir müssen immer wenn die Fährer nicht mehr fährt über Koblenz fahren.
Das ist doch kein Zustand mehr. Egal ob das spät Abends oder früh am morgen ist immer dann wenn die Fährer nicht fährt heißt es über Koblenz muss gefahrern werden.
Gerade wo der Flughafen Hahn so schön in der Nähe ist. Aber nein die Grünen sind dagegen.
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